Mia segelt um die Welt

Ich freue mich gerade über die Nachricht, dass mein jüngstes Kinderbuch MIA UND DAS WOLKENSCHIFF in über 90 Goethe-Instituten weltweit gelesen werden kann!

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Wenn man als Autorin ein Buch aus der Hand gibt, beginnt es meist ein Eigenleben. Manchmal erfährt man davon. So wie von jener jungen Frau in Brasilien, die sich mit meinem Buch „Bye-bye, Berlin“ durch die Geheimnisse der deutschen Sprache buchstabierte oder der europabegeisterte Kalifornier, der mir schrieb, dass er mit seiner Tochter und „Ferien mit Mama“ die antiken Stätten von Kreta erkundete. Und nun segelt die 10-jährige Mia von ihrer kleinen Ostsee-Insel bis nach Tel-Aviv, Amman und Beirut und an viele andere Orte der Welt, an denen Kinder schneller erwachsen werden müssen als hier.

Was kann da ein deutsches Kinderbuch schon ausrichten, fragt man sich. Gibt es da nicht Wichtigeres als Deutsch zu lernen, wo Gewalt und Krieg an der Tagesordnung sind? Ich glaube an die Macht von Geschichten. Und an die Macht von Sprache. Aber vor allem glaube ich an die Macht von Gefühlen. Als ich Englisch lernte, gab es ein Buch, das mich bis heute begeistert. „Winnie the Pooh“. Die Worte Home, Friend and Family kannte ich lange vorher. Aber wie sie sich anfühlen, das werde ich durch diesen kleinen zu Herzen gehenden Bären nie mehr vergessen.

Ich weiß nicht, welche Spuren Mia in ihren Lesern hinterlassen wird. Wie sich die deutschen Worte Zuhause, Heim und Freunde in afrikanischen, libanesischen oder vietnamesischen Ohren anhören. Aber ich weiß, dass sie bleiben werden. Auf die eine oder andere Weise. Denn wenn man eine Sprache lernt, bebildern wir unser Innerstes nicht nur mit neuen Worten, sondern auch mit neuen Gefühlen. Und wir entdecken Lieblingsworte. So wie für Mia „Ellis Island“ am Anfang nur eine windschiefe Holzhütte am Meer war, aber am Ende der Geschichte ein neues Zuhause.

Welches ist Euer Lieblingswort in einer anderen Sprache? Und warum? Was verbindet Ihr mit diesem Wort?

Die Schreiber der 8 besten Beiträge erwartet je ein Exemplar von „Mia und das Wolkenschiff“.

Ich freue mich auf Eure Beiträge bis zum 1. Mai 2016!


 

So, jetzt ist es endlich geschafft. Die Gewinner sind ermittelt.
Vielen Dank für all die tollen Beiträge!

Auch wenn sie sehr verschieden waren Eure Lieblingsworte, in so unterschiedlichen Sprachen, erzählen sie doch, was wir uns alle gemeinsam wünschen: ein sicheres Heim, Freunde, geliebt und geachtet zu werden so wie wir sind. Auch wenn wir plötzlich an einen fremden Ort ziehen müssen, genau wie Mia in meinem Buch. Und wo die Brötchen vielleicht Semmeln heißen und man nicht nur Dialekt, sondern eine gänzlich andere Sprache spricht. Da braucht es manchmal mehr als nur ein freundliches Willkommen, dass wir uns zuhause fühlen. Aber manchmal hilft auch einfach eine Tasse Tee.

Über ein gewonnenes Buch können sich nun freuen: Anna Berg, Rose, Tanzamsee, die Leseratte Anni, Tim, Mia, Zorah und Marina!

Da es schwer war, die 8 Besten zu finden, habe ich Fortuna die Wahl überlassen.
Danke an den Ravensburger Buchverlag fürs sponsern der Bücher.

Ein spannendes Leseerlebnis mit Mia und ihrem Wolkenschiff                                                     wünscht Euch Petra Kasch!

31.03.2016, Zurück

Neuer Kommentar:

27 Einträge

  1. Michelle Koch sagt:

    Ich liebe es neue Sprachen zu lernen. Als ich mich vor vielen Jahren in Afrikaans verliebt hab und niemand fand von dem ich es lernen konnte, ließ ich mir von einem Freund das Buch „Der kleine Prinz“ auf Afrikaans schicken. Ich hatte es bereits auf Deutsch und mit den beiden Büchern hab ich angefangen Afrikaans zu lernen. Meine Lieblingswörter stammen aus dem Buch. Die Szene als der kleine Prinz den Fuchs trifft und dieser ihm erklärt was es bedeutet auch jemanden vertraut zu machen hat es mir besonders angetan. Als der kleine Prinz ihn fragt was er denn gewinnen würde, wenn sie sich vertraut sind und er wieder weggeht, antwortet der Fuchs: die kleur van die koring. Dieses Worte finde ich unheimlich schön, viel schöner als die deutschen Worte an dieser Stelle und ich finde sie auch viel poetischer und somit dem was dahinter steht viel angemessener. Ich habe es nicht geschafft Adrikaans zu lernen, bis auf ein paar wenige Worte, obwohl ich mir auch noch eine Bibel und einen Roman in dieser Sprache besorgt habe und ein Wörterbuch. Ich war sogar für ein paar Tage in Südafrika und habe meine wenigen Brocken erfolgreich eingesetzt, aber mir fehlt hier jemand mit dem ich diese schöne Sprache sprechen und teilen kann. Was habe ich nun gewonnen durch meine Bemühungen? Die kleur van die koring…

  2. Anna Berg sagt:

    Liebe Petra,
    ich hab auch ein fremdes Lieblingswort: Tschaschka (russ., Tasse). Das Wort fühlt sich an wie ein riesengroßer Teepott, wo ich die kalten Finger rumwickeln kann, die Nase drüber halten und der Duft schlägt mir entgegen… und dann kann ich da genüsslich rein rüsseln, Schluck für Schluck läuft das warme Getränk die Kehle runter, macht sich warm im Bauch breit…
    So ein Lieblingswort ist das —
    Es drückt Dich die Anna

  3. Jarmila Kesseler sagt:

    Da ich mit einem Brasilianer verheiratet bin, gefällt mir Portugiesisch ungemein. Und da ist mein Lieblingswort (oder Wörter) alles, das mit x geschrieben wird, da es wie „sch“ gesprochen wird. Abacaxi (gespr. abakaschi) ist die Ananas oder xixi (schischi) bedeutet Pipi.

  4. Kerstin Bonitz sagt:

    Mir gefällt das französische Wort für Schmetterling, Papillon.
    Es klingt nach Freiheit, Leichtigkeit, französischer Lebensart und auch irgendwie niedlich. Ich verbinde damit Sommer, Sonne Natur, Urlaub und Lebensfreude.

  5. Elisabeth Ullmann sagt:

    Mein Lieblingswort in Syrisch-Arabisch: As-Salaam Alaikum = Der Friede sei mit Euch. Ich hatte beruflich bis vor kurzem sehr viel mit syrischen Flüchtlingen zu tun. Sie kamen alle ziemlich traurig in unser Amt. Ich beschloß dann, einige Worte arabisch zu lernen, unter anderem begrüßte ich nun die Syrer mit As-Salaam Alaikum. Die Augen der Leute leuchteten auf, sie wurden zutraulich, man sah förmlich, wie Ihnen das gut tat. Zwar war öfters ein Übersetzer dabei, aber wenn jemand vom Amt sie so herzlich begrüßt, das war ihnen fremd. Sie wünschten mir jedes Mal viel Glück und noch andere guten Wünsche. Es entspannte das Verhältnis sehr. Inzwischen habe ich mehr Wörter gelernt. Aber leider kam das Schicksal dazwischen, so wie in einem Buch: Ich bin zusammengebrochen während meiner Arbeit. Ich wurde am Herzen operiert, kam dann noch zweimal mit dem Notarzt in eine spezielle Herzklinik, fast 500 km von meinem Wohnort entfernt. Jetzt darf ich vorerst nicht Mehrarbeiten. Ich hoffe, dass ich bis Spätsommer wieder meine Arbeit aufnehmen kann. Ass- Salaam Alaikum.

  6. Rose sagt:

    Mein Lieblingswort ist „Mon ami“ und „mon Cherie“ aus dem Französischen.
    Es verbindet eine tiefe Freundschaft zu einem Franzosen, vor über 40 Jahren und zwischendurch auch zu und mit seiner Familie (seit 25 Jahren).
    Ich war damals knapp 18 Jahre, er 16 Jahre. Wir lernten uns in einem Ferienlager (ich als Helferin tätig / er als Delegationskind in einer französischen Gruppe mit Jungen /Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren) kennen.
    Irgendwie entstand da ein wenig mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander…. es war schon ein wenig Verliebtsein dabei. Wir schrieben uns einige Jahre, schickten auch kleine Päckchen hin und her. Er lernte dadurch sein Deutsch aufzubessern, ich lernte einige französische Worte. Dann blieben die Briefe aus, wahrscheinlich abgefangen durch die Stasi (weiß es aber nicht so genau). Erst nach der Wende bekam ich Post und einen überraschenden Anruf aus Frankreich…. von meinem „Mon Ami“. Er hatte mich gesucht und gefunden, obwohl ich durch meine Heirat einen anderen Namen trug (wohnte aber noch immer in meinem Heimatort). Kurze Zeit später stand er vor unserer Tür, da er beruflich in Deutschland und hier in der Nähe zu tun hatte (Walnussexport). Wir merkten sofort die alte Verbundenheit und das da mal mehr gewesen war.
    Unsere Familien besuchten sich bereits öfter gegenseitig und wir stehen in regen Brief- und Telefonwechsel (Mails geht auch schnell uns skypen ebenso).
    Die Worte (mon ami und mon cherie), die damals sehr bedeutend für uns waren und uns auch während der ersten Briefwechsel begleiteten, werde ich immer gut in Erinnerung behalten. Inzwischen haben in beiden Familien die Kinder schon Kinder und wir hoffen, dass sich unsere Enkel weiterhin schreiben und die Freundschaft aufrecht erhalten. Die Anfänge sind schon da. Meine große Enkelin (fast 11 Jahre) lernt neben Englisch auch französisch und Latein.

  7. heidrun sagt:

    Als ich auf einem großen Schiff gearbeitet habe, gefiel mir ein Rumäne und wir kamen uns nahe. Ich liebe Sprachen und Vokabeln sind für mich wie Pralinen, die ich naschen kann. Viele von ihnen kann ich einfach nicht vergessen. Über ein Lieblingswort in einer Fremdsprache denke ich aber zum ersten Mal nach. Auf rumänisch ist es vielleicht „crețulina“. Als er es sagte (es klang für mich nach „Krrrritzulina“), merkte ich, dass er was Liebes sagen wollte. Er beschrieb mir, was das Kosewort bedeutet: „Lockenköpfchen“!

  8. Regine sagt:

    Mein Lieblingswort ist sjuksköterska. Das ist schwedisch und bedeutet Krankenschwester. Ich liebe Schweden sehr und musste dort noch nie in ein Krankenhaus, aber sjuksköterska klingt einfach viel lustiger als Krankenschwester und man kann sich Pippi Langstrumpf sehr gut ihrer Obhut vorstellen.

  9. Petra Hübschmann sagt:

    Meine Wege haben mich in den letzten drei Jahren so sehr nach Zürich geführt, dass ich nach einigem Pendeln zwischen Deutschland und der Schweiz seit Februar fest dort wohne und arbeite. Natürlich habe ich der Zeit auch viel gelernt über die 26 Schweizer Kantone und die mindestens so vielen verschiedenen Mundarten und die Helvetismen in der Schriftsprache. Manches lässt sich im Hochdeutschen nur mühsam und steif umschreiben. Zum Beispiel den Wunsch einer Kollegin, „dass du dich … gut “iihüselest”, wie wir hier sagen.“

    Dieses Wort klingt für mich nach Ankommen, Einrichten, Wohnlich machen, Wohlfühlen und auch Einfügen. Welches hochdeutsche Wort enthält all diese Facetten?

  10. Gerhard Jaeger sagt:

    Mañana
    Es war ein windiger Abend. Kubas Karibiksonne im Sinkflug. Du, ich stand in Trinidad oben auf der Treppe. Ich sah die Stadtsilhouette. Dahinter die Karibik. Dahinter der Horizont in den glutrot der Feuerball versank. In diesem Moment flüsterte etwas: “ Mañana“.-
    Ein Wort und ich war verliebt. Freude auf Morgen, Angst und Hoffnung, Gelassenheit und Eile, ach Kuba, was lernte ich von einem einzigen Wort, klangvoll, eine andere Sprache…
    Na dann: Mañana

  11. Thilo sagt:

    „Enjoy being“
    stand auf einem Stein am Eingang, als ich einen Wassertanzkurs auf den Florida-Keys besuchte. Es machte mich zuerst wütend, weil ich gerade aus einer arbeitsreichen und sehr stressigen Zeit kam. Mit wenig Zeit zum Genießen. Eigentlich wollte ich auf Florida Wassertanzen lernen. Ich hatte ein Ziel, das ich unbedingt erreichen wollte. Jeden Morgen sah ich diesen Spruch auf dem Stein. Und ärgerte mich jeden Tag ein bisschen weniger. Nach 3 Wochen begleitenden Meditationen, Zeit nur für mich, einfach mal auf einem Bootssteg stehen, aufs Wasser schauen. Und NICHTS TUN. Was für ein Geschenk! Ohne Arbeit, ohne Stress, ohne alles. Im Freien schlafen unter tropischem Himmel.
    Einfach Genießen zu sein – das ist alles, was es braucht.

  12. Ina sagt:

    Dostoprimetschatelnosti

    Als gebürtige Ostdeutsche habe auch ich das Wort aus dem Russischen nicht vergessen. Es heißt Sehenswürdigkeiten und ist für sich gesehen schon eine Sehenswürdigkeit. Auch in Sehenswürdigkeit steckt drin, dass es sich um etwas handelt, das würdig ist gesehen zu werden. In Dostoprimetschatelnosti stecken für mich gleich ganz viele Dinge, die gesehen werden wollen. Angefangen mit STO, von sto Gramm – 100 Gramm ist die Bezeichnung für 100 Gramm Wodka. Eine Einladung, die einen dort schnell ereilen kann und die man nicht ausschlagen sollte. Die Prime(l) – ein kleines süßes Blümchen, das lateinisch auf das Erste hinweist. Zuerst sollte ich mir also die Sehenswürdigkeiten anschauen. Welche? Und da kommt gleich der nächste Hinweis. Die Scha(ch)teln. Gebäude zumeist, einst gebaut zu irgendeinem Zwecke. Ist es ein Hochhaus, kann ich mit dem (Pater)nost(er) hoch hinaus fahren, oder – bin ich im alten Russland, wo ich mich in ein altes verwunschenes Hotel träume, in dessen Separé das warme, auf silbernen Platten servierte Essen im Paternoster in den Speiseraum gelangt. Romantik pur. Warum nur dieses Wort kein Ostdeutscher, der russisch lernte, je vergessen konnte?

  13. Janina H. sagt:

    Liebe Petra,

    jetzt habe ich wirklich lange überlegt, welches mein Lieblingswort in einer anderen Sprache ist und konnte mich leider nicht so richtig entscheiden.

    Wie du weißt, bin ich vor ein paar Jahren aus dem schönen Rheinland ins abenteuerliche Bayern gezogen. Für mich ist es tatsächlich als würde ich eine neue Sprache lernen. Es fing beim Bäcker an, hier bestellte ich neuerdings nicht mehr Brötchen, sondern von nun an Semmeln … Und zwar DIE Semmel, das habe ich recht schnell gelernt.

    Meine witzigste Erfahrung machte ich allerdings (wohl aber unwissentlich) beim Eisverkäufer. Nachdem ich „zwei Bällchen im Hörnchen“ bestellt, lagen mein Freund und der Eisverkäufer vor Lachen auf dem Boden und ich hatte keine Ahnung wieso. Nachdem sie sich beruhigt hatten, wurde festgestellt, dass ich scheinbar nicht von „hier“ sei und dass es „zwei Kugeln in der Waffel“ heißt.

    Mein liebstes Lieblingswort im Bayerischen ist allerdings Fleischpflanzerl – ein „Zungenbrecher“ vom Feinsten. In Berlin sind es Buletten, im Rheinland Frikadellen oder Bremsklötz, usw.

    Bayerisch stellt zwar eigentlich keine eigene Sprache dar, aber so wie ich mich hier an alles gewöhnen musste – und das innerhalb von Deutschland – war es tatsächlich, als würde ich eine völlig neue Sprache erlernen.

    Servus aus Bayern
    deine Janina

  14. lotte sagt:

    Für mich ist die Welt voller schöner Wörter. Da ich jahrelang Spanisch in der Schule gelernt habe, habe ich mich sehr in diese anmutige Sprache verliebt. Das erste Wort, was ich dort im Unterricht gelernt habe, war „ferrocarril“ (dt. Eisenbahn). Alleine der Klang und die Ausprache gefallen mir sehr gut.

  15. Tanzamsee sagt:

    Mein Lieblingswort In einer anderen Sprache ist momentan „Sonce-Hannchen… Sonnenhannchen“ und damit ist meine kleine Enkelin gemeint. Es ist das russische Wort „солнце“ sprich: Sonce und bedeutet „Sonne“. Die kleine „Sonne“ bringt so viel Freude in unser Leben, schmust gerne und ist ganz lieb, Sie mag auch Bücher und hat da so ihre ganz eigenen Wortschöpfungen. zB.: wenn sie eine Tomate möchte sagt sie: „Bitte eine rolade“ (hört sich für sie ja ähnlich an).
    Ich erinnere mich sehr gerne an den Russischunterricht und kann heute noch das Lied „Immer lebe die Sonne….“ auf russisch auswendig ihr vorsingen. Sie singt dann auch schon mal mit.Auch wenn es zu DDR-Zeiten viel gesungen wurde, ist sein Inhalt noch immer aktuell).

  16. LeseratteAnni sagt:

    Mein Lieblingswort ist DEVANT. Das ist Französisch und heißt „nach vorn“ wir haben dieses Wort beim Ballet gelernt. Der Fuß schleift nach vorne. Ich sage mir dann immer wenn ich traurig bin „Immer nach vorne schauen“ dieses Wort ist für mich also sehr Hilfreich. Das Lieblingswort meiner Schwester ist HELLO oder BONJOUR, weil sie gerne so ander Leute begrüßt.

  17. Sonja Werkowski (zauberblume) sagt:

    Hallo Petra,

    als ich mit 16 Jahren zum ersten Mal in Paris war, habe ich mich zum ersten Mal verliebt. Und auch die Stadt hat mich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich bin ein großer Frankreichfan, war mittlerweile mit meiner Familie schon zweimal in Paris und auch meine Kids und mein Mann waren begeistert. Wir haben die Provonce bereits. Dieses Land hat mich einfach gefangengenommen. Und wenn etwas mal nicht so läuft wie es sein muss oder soll : C’est la vie!
    Mein Sohn hat jetzt in der Schule seit zwei Jahren französisch im Unterricht und ich lerne fleißig mit . Unser nächstes Ziel ist eine Schlössertour an der Loire. Wünsche dir eine schöne Zeit und viel Erfolg. Einen schönen 1.Mai wünscht dir Sonja

  18. Tim Diesendorf sagt:

    Liebe Petra,

    ich heiße Tim, bin 7 Jahre alt und da ich zweisprachig aufwachse, lese ich – bzw. lasse mir von meinen Eltern noch die Bücher vorlesen – auch gerne russische Bücher. Mein Lieblingswort kommt somit aus einem Buch und lautet Neznajka (= der unstete Nimmerklug). Nimmerklug ist ein Knurps und macht seinem Namen alle Ehre. Ich liebe seiner Geschichte und den Abenteuern, die er und seine Freunde erleben, zu lauschen. Seine naive und unstete Art gefällt mir ganz gut.

    Einen wunderschönen Sonntag noch,
    Dein Tim

  19. Sabine sagt:

    Hallo!
    Ich habe seit meiner Kindheit ein Lieblingswort aus dem Norwegischen syno. d.h. soviel wie Freundschaft, Kameradschaft. Das erste mal „begegnete“ mir das Wort als 5 Jährige im Urlaub. Ich habe damals ganz schön Mist gebaut, der Mann war zwar auf der einen Seite verärgert, auf der anderen Seite merkte er das es mir leid getan habe was ich gemacht habe. Er erklärte mir damals sehr viel und sagte/fragte dann: syno ?
    Vor ein paar Jahren begegnete mir das Wort ein weiteres mal. Seit vielen Jahren helfe ich ehrenamtlich, Familien mit Migrationshintergrund und bildungsfernen Familien. Ich besuche sie, lese ihnen bzw. den Kindern vor, erkläre, besuche Museen, und vieles mehr. Ich lerne mit ihnen und ( auch wenn es eigenartig klingt) von Ihnen. Bei vielen Familien , die ich dadurch kennen lernen durfte habe ich eins gespürt Wärme und Zusammenhalt. So auch in dieser Familie , Vater kommt aus Syrien, Mutter aus Norwegen. Der kleine Junge wuchs eh schon zweisprachig auf, musste jetzt eine dritte Sprache lernen und hatte im Kindergarten bisher noch keine Freunde gefunden, aber immer wenn ich ihn besuchte strahlte er, freute sich. Eines Tages fragte er mich syno? Ich lächelte ihn und sagte. Da mir der Junge so ans Herz gewchsen war, besuchte ich ihn in seinem Kindergarten und las das Buch „Irgendwie anders“ vor. Die Kinder verstanden was das Buch ihnen sagen wollte. Einige Wochen später besuchte ich ihn dann nochmal in seinem Kindergarten, er stand strahlend zwischen den Kindern und rief : „Syno – Freundschaft“.

  20. Tiffi2000 sagt:

    Hallo,

    das Buch klingt toll und ich würde gerne mein Glück für unsere Bücherei versuchen 😉
    Ich bin leider sprachlich nicht so begabt… ich mag aber Englisch sehr gerne und besonders das Wort „to hug“, da es für mich ausdrückt, dass man jemanden ganz fest bei sich halten will, was einen Umarmung ja auch ausdrücken soll…
    Als Sprache gefällt mir noch Isländisch sehr gut 😉

    LG

  21. Ramona Beinroth sagt:

    Mein Lieblingswort ist Kismet. Es bedeutet Schicksal und ich glaube fest daran das die Norden unser Schicksal weben und unsere Aufgaben vorherbestimmt sind ☺ Ich bin ein sehr spiritueller nachdenklicher Mensch und deshalb ist genau das Wort mein Liebling.

  22. Mia sagt:

    Mein Lieblingswort ist Mia ;o) Und zwar nicht nur weil ich das cool finde das die Hauptfigur im Buch so heißt, sondern auch ich (Mia 11J.) so heiße. Zudem bedeutet Mia die Widerspenstige (was ich auch wirklich bin:o))), aber im italienischen heißt es auch Meine. Ich finde es dadurch umso schöner wenn man meinen Namen ruft, weil es mich dann mit den anderen verbindet. Mia – Meine! So wie es Mia in diesem Buch macht, sich mit anderen verbinden. Ich würde mich freuen das Buch zu gewinnen und mich mit den anderen Kindern dieser Welt zu verbinden.

  23. zorah sagt:

    Das tolle Buch würde ich gerne für meine 9jährige Leseratte gewinnen – Sie hat eine super schöne Phantasie und schreib selber gerade ihre ersten Geschichten – Mia und das Wolkenschiff würde sie sicherlich sehr gerne lesen.
    Als Kind Deutscher Eltern, die in den eigenen 4 Wänden nur Deutsch reden, lernt sie gerade erst in der Schule die ersten Wörter Englisch – ab und an bringt Papa ein paar Wörter aus den Ländern mit, in dene er beruflich zu tun hat. Sehr spannend findet unsere Motte dabei immer Wörter für Bitte und Danke (Merci etc). Bei unserem Urlaub in Canada vor 4 Jahren fand sie Komandos für Hunde – sit down etc – sehr spannend, zumal der Hund ihr bei Anwendung der Worte tatsächlich gehorchte und immer das tat, was sie von ihm wollte 🙂 Einfach schön zu sehen, wie einfach Kinder sich eine Sprache „erobern“.

  24. Alienonaut sagt:

    Wir haben uns heute den genauen Tag über Gedanken über ein besonderes Wort gemacht – sozusagen haben wir das Überlegen als Wortspiel genommen. Was dabei herausgekommen ist: nichts.
    Denn wir glauben dass es kein anderes Wort gibt, dass so viel und gleichzeitig auch so wenig Aussagen kann wie „nichts“.
    Das ist übrigens unser Beitrag zur Teilnahme an der Leserunde von lovelybooks…

  25. Jennifer Grumer sagt:

    Mein Lieblingswort in einer anderen Sprache ist „Heaven“. Ich finde dies ein besonderes Wort weil es dies im Deutschen nicht gibt. Bei uns ist es der Sky = Himmel. Aber Heaven hat etwas ganz außergewöhnliches, dass mich tief berührt und mich in eine Welt entführen kann, die nicht auf Erden weilt.
    Ganz herzliche Grüße
    Jennifer

  26. Marina sagt:

    ich bewerbe mich für meine beste 8jährige Leserattentochter mit dem Wort: HARAMBEE das bedeutet:“Lasst uns gemeinsam etwas bewegen“. Wir verwenden das Wort oft, da eine liebe Bekannte ein Projekt in Afrika unter diesen Namen hat (sie hat eine Schule für Kinder dort aufgebaut) und wir es online verfolgen. Meine Tochter und ich haben schon öfters gespendet und auch beobachtet, was mit unserer Spende passiert und es hat sie sehr fasziniert, wie einfach manchmal helfen sein kann. Darum Harambee von uns an dich. Alles LIEBE

  27. Rose sagt:

    Vielen lieben Dank! Wir freuen uns auf Mia und die gemeinsame Reise mit ihr im Wolkenschiff.
    Ein Danke auch an den Ravensburger Verlag für das Sponsern der Bücher.
    Liebe Grüße
    Rose